Wie man Befragungsdaten für die Kommunikation nutzt: Besuch bei Civey

Digitale Medien verändern die Kommunikation und auch die öffentliche Diskussion. Dauernd kommen neue Tools und Techniken auf den Markt, mit denen Neues möglich wird. Deshalb haben Christoph Herms von der Agentur Gretchen und ich uns ein Video-Podcast ausgedacht, in dem wir mit den Menschen reden, die diese Techniken entwickeln. Wir wollen wissen, wie die Technik funktioniert, was man damit machen kann und auch, was sie mit uns macht. In Folge 1 waren wir bei Steffen Braun von Civey zu Besuch. Das Unternehmen wertet Befragungsdaten für die Kommunikation aus.

Das Besondere an Civey: Das Unternehmen rekrutiert die Teilnehmer seiner Panels über Medienportale. Dort werden erste Fragen thematisch passend zu Artikeln oder anderem Content eingebunden. Wer sich als Panel-Teilnehmer qualifizieren möchte, muss anschließend weitere Fragen beantwortet und einen Prüfungsprozess durchlaufen. Um zu gewährleisten, dass die erhobenen Daten aus der Stichprobe für die Grundgesamtheit repräsentativ sind, gewichtet Civey die Daten anschließend.

Wer will, kann die Erkenntnisse aus der Befragung anschließend nutzen, um die eigene Kommunikation mit den unterschiedlichen Teilzielgruppen zu optimieren. Wie Steffen Braun im Interview erklärt, lassen sich auf Basis anonymisierter Paneldaten zum Beispiel Look-alike-Audiences bilden, die dann für das Targeting zum Beispiel in sozialen Netzwerken genutzt werden können. Allerdings, und da zieht Civey eine rote Linie, nicht für politische Kampagnen.

Weitere Beiträge gibt's hier:

https://www.youtube.com/channel/UCBi2GUnDnZpZ9CttHTDLSOA

 

Regie, Kamera, Ton und Schnitt: Agentur Gretchen

http://www.agentur-gretchen.de/video-und-filmproduktion